Fast fünf Jahrzehnte SSV Ulm 1846: Gabriele Wasner geht in den Ruhestand
Am 1. September 1977 begann Gabriele Wasner ihre Tätigkeit beim SSV Ulm 1846 e.V. Fast fünf Jahrzehnte später wurde sie nun in den Ruhestand verabschiedet. In dieser Zeit hat sie den Verein durch viele Veränderungen begleitet, mitgestaltet und mitverwaltet – und dabei, wie sie selbst sagt, „viele schöne, spannende und schwierige Zeiten“ erlebt, „aber niemals langweilige“.
Am 1. August 1977 begann Gabriele Wasner ihre Tätigkeit beim SSV Ulm 1846 e.V. Fast fünf Jahrzehnte später endet nun eine außergewöhnlich lange berufliche Verbindung: Nach 49 Jahren wurde die langjährige Mitarbeiterin der Geschäftsstelle am Mittwoch in den Ruhestand verabschiedet.
Als Gabriele Wasner am 1. August 1977 ihre Arbeit beim SSV Ulm 1846 aufnahm, war kaum absehbar, dass daraus eine berufliche Verbindung entstehen würde, die 49 Jahre Bestand haben sollte. Seither hat sich im Verein vieles verändert – Strukturen, Angebote, Sportstätten und Generationen von Mitgliedern und Verantwortlichen. Eine Konstante in der Geschäftsstelle blieb über all diese Jahre Gabriele Wasner.
Während sich der Verein in beinahe fünf Jahrzehnten immer wieder weiterentwickelte, begleitete Wasner diesen Wandel aus der Geschäftsstelle heraus. Sie erlebte unterschiedliche Vereinsführungen, Veränderungen in der Verwaltung und die Entwicklung des SSV Ulm 1846 zu einem der großen Mehrsparten-Sportvereine der Region. Dabei war ihre Arbeit häufig dort zu finden, wo Vereinsleben im Alltag konkret wird: im direkten Kontakt mit Mitgliedern, bei organisatorischen Fragen und als Schnittstelle zwischen Geschäftsstelle, Abteilungen und Sportangeboten. Von Beginn an war Gabriele somit 49 Jahre im Bereich Mitgliederverwaltung und Service tätig und damit für viele Mitglieder eine der direkten Ansprechpartnerinnen des Vereins.
Bei ihrer Verabschiedung machte Geschäftsführer Fabian Göggel deutlich, welche Dimension 49 Jahre bei ein und demselben Arbeitgeber inzwischen haben. „Du hast fast fünf Jahrzehnte hier miterlebt, mitgestaltet und mitverwaltet“, sagte Göggel. Dass ein Mensch einen derart großen Teil seines Berufslebens an einem Ort verbringe, sei heute kaum noch vorstellbar. 49 Jahre bedeuteten zugleich unzählige Begegnungen, Veränderungen sowie Höhen und Tiefen, die Gabriele Wasner im Verein erlebt habe. „Es ist sehr schwer, das überhaupt in Worte zu fassen“, so Göggel weiter. Er würdigte insbesondere ihre Loyalität und Verbundenheit mit dem SSV Ulm 1846 und sprach ihr stellvertretend für den Vorstand sowie für die Verantwortlichen vergangener Jahrzehnte den Dank des Vereins aus.
„Aufhören, wenn es am schönsten ist – deshalb gehe ich genau jetzt nach 49 Jahren beim SSV Ulm 1846 in den Ruhestand“, so Gabriele Wasner. „Es waren viele schöne, spannende und schwierige Zeiten, aber niemals langweilig.“ Mit dem Eintritt in den Ruhestand endet nun ihre tägliche Arbeit in der Geschäftsstelle – ganz verabschieden muss sich der SSV Ulm 1846 von seiner langjährigen Mitarbeiterin allerdings noch nicht. Wie bei der Verabschiedung festgehalten wurde, bleibt Gabriele Wasner dem Verein zunächst noch als „Backup“ erhalten.
Für ihren neuen Lebensabschnitt wünschten Vorstand, Geschäftsführung und Kollegium ihr vor allem Gesundheit, Glück und Zufriedenheit. Nach 49 Jahren endet damit nicht einfach eine lange Betriebszugehörigkeit. Es schließt sich ein Kapitel, das eng mit beinahe einem halben Jahrhundert Vereinsgeschichte des SSV Ulm 1846 verbunden ist.




