In Hechingen gingen sämtliche Mannschaftstitel an den SSV 46, und mit Lukas Gallmeier stellte man auch den herausragenden Athleten des Wochenendes. Gallmeier startete mit drei Bestleistungen, unter anderem 6,14 m im Weitsprung und 13,14 m mit der Kugel, in den Wettkampf und verbesserte sich im Neunkampf auf 5.316 Punkte. Damit ist der 15-jährige auch bei den deutschen Titelkämpfen Ende August in Hannover ein Medaillenkandidat. Pech hatte Alexander Busse, dem in der Mittagshitze ein Salto nullo in seiner Spezialdisziplin Stabhochsprung unterlief und somit die Medaille Flöten ging. Zum überlegenen Mannschaftserfolg zusammen mit Lukas Gallmeier und Konrad Wäsler, der mit 4.811 Punkten Vierter wurde, reichte es dagegen sowohl im Vier- als auch im Neukampf.
Einen tollen Wettkampf lieferte Johanna Baierl, die sich mit ihren Sprungleistungen von 5,27 m weit und 1,64 m hoch im Vierkampf Silber und tags drauf im Siebenkampf Bronze holte. Mit 3.672 Punkten kann die 15-jährige ebenfalls für Hannover planen. Das bleibt dem Team angesichts der hochgeschraubten Qualifkationsanforderungen versagt. Durch den Ausfall von Luna Drayton, die am ersten Tag mit 12,58 Sekunden die beste 100 m-Zeit des Tages hingelegt und Rang 6 im Vierkampf belegt hatte, fehlten Baierl, Jeida Pommert und Sarah Guha die entscheidenden Punkte. Zu den württembergischen Meistertiteln im Vier- und Siebenkampf reichte es dennoch deutlich.
Eine weitere Bronzemedaille steuerte Johannes Stahlhut im Vierkampf der M14 bei, dem tolle 1,64 m im Hochsprung gelangen. Im Neunkampf fehlten dann 10 Punkte zu Bronze. Direkt dahinter platzierte sich Mate Varvodic.




