Herzlich willkommen in der Leichtathletik Abteilung des SSV Ulm 1846 e.V.
Schneller! Höher! Weiter! Das ist das Motto der olympischen Kernsportart Leichtathletik. In unserer Abteilung können alle Kinder ab der 1. Klasse, Jugendliche und Erwachsene ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten im Laufen, Springen und Werfen schulen. Derzeit trainieren rund 200 Kindern und Schülern bei Brigitte Hanses und in den anderen Gruppen bis hin zu den Masters über 150 Sportlerinnen und Sportler, und dies vom Hobbysportler bis hin zum Weltmeisterschaftsteilnehmer.
Vanessa, Leni und Marleen überzeugen mit einem couragierten Staffellauf
Am vergangenen Wochenende fanden im niedersächsischen Celle die Deutschen Langstaffelmeisterschaften statt. Mit dabei war auch die Staffel des SSV Ulm 1846, die mit einem überraschend starken Auftritt für eines der besten Ergebnisse der vergangenen Jahre im Laufbereich sorgte.
Dabei standen die Vorzeichen alles andere als günstig: Mit Jessy Aschersleben musste sich ausgerechnet die vermeintlich stärkste Läuferin des Teams kurzfristig am Freitag krankheitsbedingt abmelden. Dennoch ließ sich das Ulmer Trio nicht entmutigen und trat die lange Reise nach Niedersachsen mit großem Teamgeist und Entschlossenheit an.
Vanessa Wloka, Leni Burk und Marleen Ditze zeigten ein geschlossen starkes Rennen und überzeugten mit großem Einsatzwillen. In einem hochklassigen Feld hielten sie von Beginn an gut mit und belohnten sich am Ende mit einem hervorragenden vierten Platz.
Besonders bemerkenswert: Die Platzierung fühlte sich im Ziel nicht wie ein knapp verpasster Podestplatz an, sondern vielmehr wie ein verdienter Erfolg. Angesichts der schwierigen Ausgangslage überwog die Freude über das starke Abschneiden deutlich. Der vierte Rang unterstreicht die positive Entwicklung des Ulmer Laufteams und macht Hoffnung für die kommenden Wettkämpfe.
Die Vizemeisterschaft und eine Silbermedaille waren der Lohn für Emma Simpson Dore, SSV Ulm 1846, die bei den Baden-Württembergischen Langstreckenmeisterschaften über 5000 Meter in Tuttlingen am Samstag ein couragiertes, vor allem aber ein taktisch kluges Rennen auf die blaue Tartanbahn zauberte.
Gleich nach dem Startschuss setzte sich eine Vierergruppe, bestehend aus der zur erweiterten deutschen Langstreckenspitze zählenden Leah Hanle, TSV Holzelfingen, Titelverteidigerin Charlotte Skrzos, LG farbtex Nordschwarzwald, der Vorjahreszweiten Hannah Arndt, LV Pliezhausen 2012, sowie der Ulmerin vom Rest des großen Feldes ab.
Als Erste musste die Nordschwarzwälderin passen; sie stieg nach Rennhälfte aus. Knapp 600 Meter vor Rennende setzte sich Leah Hanle von der verbliebenen Dreiergruppe ab und beendete das Rennen als neue Titelträgerin nach 17:07,82 Minuten. Emma Simpson Dore hingegen hielt ihrerseits als Zweite mit 17:18,66 Minuten Hannah Arndt (17:20,67) in Schach und sicherte sich einen der begehrten Podiumsplätze.
Aus der Nachwuchs-Trainingsgruppe von Thorben Dietz starteten auch etliche Läuferinnen und Läufer bei den zu den Rahmenwettbewerben zählenden kürzeren Distanzen. So lief Layra Schmitz über 800 m in der Klasse Jugend W 13 gute 2:44,70 Minuten, Milla Holl erzielte bei der Jugend W 15 über 2000 Meter 7:13,73 Minuten und im Meisterschaftswettbewerb der männlichen Jugend U 18 konnte Janosch Reitz über 5000 Meter Rang neun mit 18:23,11 Minuten belegen.
Harter Kampf 14 Disziplinen lang innerhalb von 2 Tagen wird für die kleine Ulmer Delegation mit 3 WM-Medaillen belohnt!
Helsinki, 11./12.04.2026 – Nach 8 Jahren kehrten die Ultramehrkämpfer zur Austragung der Hallen-Weltmeisterschaften im 14-Kampf nach Helsinki zurück. Zu den Teilnehmern aus 15 Nationen gehörten auch Alice Schneeweiß, Eva Schwarz, Helmut Schicke und Markus Stiegler vom SSV Ulm 1846. Als Coach und Betreuer war der erfolgreiche und erfahrene Ultramehrkämpfer Günther Schmid mit an Bord. Verletzungsbedingt kurzfristig ausgefallen, leistete er nun wertvolle Dienste für das restliche Team. Vielen Dank für diesen großartigen Einsatz, Günther.
Mit einer tollen Zeit von Eva und neuer persönlicher Bestleistung von Alice über 60 m starteten die beiden Damen in der W40 sehr stark in den Wettkampf. Konnte Eva schon auf ihre Erfahrung vom vergangenen Jahr zurückgreifen, war es für Alice der erste Ultramehrkampf überhaupt. Vollkommen unbeeindruckt hiervon lieferte sie großartige Leistungen ab. Neben der PB über 60 m, gelang ihr dies auch bei 800 m, 400 m und am zweiten Wettkampftag auch im Gewichtswurf und über 200 m. Eva lieferte gewohnt starke Sprintleistungen und zeigte der Konkurrenz, die unter anderem mit einer Olympiateilnehmerin bestückt war, im Kugelstoßen und Dreisprung die Rücklichter. Beide Ulmerinnen mussten an ihre Grenzen, vielleicht auch darüber hinaus gehen und einen harten Kampf um Punkte über zwei lange Wettkampftage ausfechten, ehe am späten Sonntagabend in der Liikuntamylly-Sporthalle zu Helsinki feststand, dass zwei Medaillen mit nach Hause reisen werden. Durch ihre starken Laufleistungen bei 3000 m und 5000 m schaffte es Alice am Ende ein paar Punkte vor Eva zu liegen. Bei Eva war es ihrer puren Willenskraft zu verdanken, den Wettkampf trotz Knieprobleme zu Ende zu bringen und die restliche Konkurrenz hinter sich zu lassen. Strahlendes Lächeln und Deutschlandfahnen bei der Siegerehrung, die ganzen Anstrengungen waren für einen Moment vergessen. Hinter der Finnin Kirsi Helén gab es Silber für Alice und Bronze für Eva. Ganz stark, Mädels.
Helmut Schicke startete nach zwei Freiluft 20-Kämpfen nun zum ersten Mal auch im Ultramehrkampf in der Halle. Mit einem durchwegs ausgeglichenen Wettkampf ohne Ausrutscher zeigte er starke Leistungen. In der hochkarätig besetzten Altersklasse M60 lieferte er sowohl in den technischen Disziplinen als auch im Laufen harte Duelle mit der Konkurrenz. Lediglich in seiner Lieblingsdisziplin, dem Stabhochsprung, wollte es nicht so richtig funktionieren. Da man vor Ort nicht auf die gewohnten Stäbe zurückgreifen konnte, verhinderte dies Sprünge seinerseits im Bereich um die 3 m. Am Ende sprang für ihn mit 5696 Punkten der tolle 7 Platz heraus.
In der M55 war bereits nach den ersten 3 Disziplinen 60 m, Weitsprung uns 800 m klar, dass der Kampf um die Medaillen ziemlich eng werden wird. Mit dabei auch Markus und sein altbekannter Landsmann und Titelverteidiger Stephan König. Gemeinsam kämpfte man gegen die vornehmlich finnische Konkurrenz und puschte sich gegenseitig von einer zur nächsten guten Leistung. Hinter dem überragenden und amtierenden 20-Kampf Weltmeister Olof van Zyl aus Südafrika entbrannte der Kampf um Silber und Bronze - Spannung pur bis zu den abschließenden 5000 m. Beide Deutschen schafften es, sich hier noch am vor ihnen liegenden Finnen Jukka Hannula auf die Medaillenränge nach vorne zu arbeiten. Silber für Markus mit neuer PB von 7285 Punkten - der verdiente Lohn und die dritte Medaille für die Ulmer.
Zurück in Deutschland wird für die vier das Training im heimischen Donaustadion mit Julia Gastel und Karol Grolik wohl noch ein paar Tage sehr dosiert erfolgen müssen, ehe man der Freiluftsaison entgegeneifert. Danke für die tolle Unterstützung und Motivation aus der gesamten Trainingsgruppe.
Top-Bedingungen bei fast schon idyllischer Atmosphäre fand die U16 bei ihrem Trainingslager in Dornbirn vor.
Gut versorgt und verpflegt am Olympiazentrum Vorarlberg ging es für die 20 Talente jeden Tag ins Stadion Birkenwiese, wo man bei schon frühsommerlichen Temperaturen vor dem Hintergrund von schneebedeckten Bergen des Bregenzerwalds trainierte. Idyllisch oder fast schon “kitschig”, wie Christopher befand, der einen Nachmittag zum Stabtraining anreiste. Nachdem mit Ulla eine weitere Trainerin das Trainertandem Brigitte und Christian die ersten drei Tage unterstützte, war Techniktraining auf hohem Niveau und mit kleinen Gruppen möglich: Die Trainingsleistungen deuten schon auf viele Bestleistungen beim Regio-Mehrkampf Anfang Mai hin.
Neben neun Trainingseinheiten und ergänzendem Frühsport mit Laufen oder Spiel und Stabis ging es auch mal ins Turnzentrum, mal ins Schwimmbad und für einige fast täglich in die doch recht frische Dornbirnerach, was der Regeneration offensichtlich gut tat. Kein/e einzige/r Verletzte/r waren schon mal ein gutes Zeichen für die Saison mit ihren Höhepunkten bei den deutschen Meisterschaften in Wattenscheid und Hannover.
Vielen Dank den Trainern, den fahrenden Eltern und dem Förderverein, der den Aufenthalt wieder mit einem großzügigen Zuschuss erschwinglicher machte.
Torun, 31.03.2026 - Nur eine Woche nach Ende der Hallen-WM der Aktiven ging es im polnischen Torun bei der EM der Masters gleich wieder um internationale Titel. Top-präparierte Wettkampf-Anlagen, kompetente, international erfahrene und sehr freundliche Kampfrichter:innen erwarteten hierbei auch die beiden SSV Athleten Horst Krieg und Ralf Kaltenmaier. Beide starteten bei insgesamt 31 Teilnehmern, davon 8 Deutschen, im Fünfkampf der Altersklasse M60.
Ein ganz starker Beginn von Ralf mit 9,76 s über die 60 m Hürden katapultierte ihn auf Platz 5 nach der ersten Disziplin. In gleichen Lauf flog Horst zu einer neuen PB über die 84 cm hohen Hürden - so kann es weitergehen. Nach guten Weitsprüngen lief es dann vor allem bei Ralf nicht ganz so rund beim Kugelstoßen, so dass man hier leider wichtige Punkte liegen ließ. Voller Angriff deshalb beim Hochsprung. Guten 1,35 m von Horst folgten lediglich 1,38 m von Ralf. Irgendwie war bei ihm die Luft raus, Nichts ging mehr - waren es die Nachwirkungen der Erkältung? Echt schade, haben doch die Trainingsleistungen und Wettkampfergebnisse im Vorfeld Hoffnung auf mehr gemacht.
Nach hartem Kampf über die abschließenden 1000 m erreichten in der Endabrechnung Ralf Platz 7 und Horst mit einem in Summe tollen Wettkampf Platz 19. Wir wünschen euch gute Regeneration und bleibt beziehungsweise werdet fit für die anstehende Freiluftsaison.
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