Mit einem hervorragenden achten Platz in der Gesamtwertung und einer schon sensationell zu nennenden Laufzeit von 1:05,31 Stunden wartete Tom Jäger, SSV Ulm 1846, bei den Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften am Sonntag in Frankfurt auf.
Der gelernte Mittelstreckenläufer, der erstmals wieder verletzungs- und krankheitsfrei über den Winter gekommen war, deutete bereits vor zwei Wochen bei den nationalen Titelkämpfen im 10km-Straßenlauf mit schnellen 29:24 Minuten an, welches Leistungspotential bei ihm derzeit nur auf Abruf wartet.
Mit seinen Vereinskameraden und Seniorenläufern Igor Suprun (M40 in 1:18,35 Stunden – Platz 22) und Igor Dier (M50 in 1:19,45 Stunden – Platz 11) belegte Tom Jäger in der Mannschaftswertung Rang 33 unter genau 100 Vereinsteams in 3:43,51 Stunden.
Auf der beachtlichen Position zwanzig in der Endabrechnung bei den Frauen, es waren immerhin 309 Läuferinnen im Ziel, landete am Ende der 21,0975 Kilometer langen Strecke die erstmals bei Deutschen Meisterschaften startberechtigte Emma Simpson Dore, SSV Ulm 1846, dabei ihren bisherigen Hausrekord um fast zwei Minuten verbessernd. Im Ziel wurden für die gebürtige Schottin 1:18,19 Stunden gestoppt.
In der Mannschaftswertung belegte das Trio des Ulmer Großvereins, zu dem noch Emma Thein (55. in 1:22,35 Std.) und Jana Legler (58. in 1:22,45 Std.) zählten, einen im Vorfeld dieser Titelkämpfe nie erwarteten fünften Platz mit 4:03,39 Stunden. Emma Thein holte sich zudem noch den sehr guten vierten Platz in ihrer Altersklasse W U23.
Sophie Grebner, die vierte Ulmerin, die sich in der Hessenmetropole um fast sechs Minuten steigerte, schaffte es knapp nicht mehr in die Ulmer Mannschaft, konnte sich aber über ihr Laufresultat von 1:23,40 Stunden als 60. freuen.
Wieland Pokorny


