Riesenüberraschung für den SSV 46: Die mit lauter Mehrkämpfern besetzte 4x 400 m-Staffel der U20 holte sich in Wattenscheid den Titel vor Eintracht Frankfurt. Bei immer wieder wechselnder Führung hielten Nils Zeller, Felix Schmidt und Maximilian Schmidt das Ulmer Quartett in Schlagdistanz, ehe Quentin Roth als Schlussläufer den knappen Rückstand in einen deutlich Sieg verwandelte.
Die 3:16,29 Minuten, die auch eine Verbesserung des Kreisrekordes um gleich sieben Sekunden bedeuteten, waren im letzten Zeitlauf dann auch vom schnellsten gemeldeten Quartett aus Recklinghausen-Hamm nicht mehr einzuholen, so dass die Ulmer den kaum erwarteten Erfolg bejubeln durften, der spätabends in Ulm mit einem gebührenden Empfang gefeiert wurde.
Stark schlug sich auch die zweite Staffel, die mit Benjamin Bosch, Ferdinand Busse, Julius Gräve und Jona Lampmann mit 3:28,05 Minuten immerhin Rang zwölf unter 21 Staffeln belegte. Die ebenfalls qualifizierte Staffel der weiblichen Jugend mit Lia-Sophia Ercolano, Laura Schmidt, Leoni Eibofner und Vanessa Wloka blieb krankheits- und verletzungsgeschwächt mit 4:14,88 Minuten unter ihrer Qualifikationsleistung.
Bei den deutschen Meisterschaften der Aktiven, in deren Rahmen die Staffeln ausgetragen wurden, kam Speerwerfer Tom Bichsel mit 70,33 m nicht ganz an seine Jahresbestleistung heran. Der 25-Jährige kam damit hinter Zehnkampf-Ass Niklas Kaul auf Rang 9. Sophie Grebner, die erst letztes Jahr den Weg zu den 3000 m Hindernis gefunden hatte, verpasste bei ihren ersten deutschen Titelkämpfen über 3.000 m Hindernis mit 10:49,66 Minuten ihre Bestleistung nur knapp und wurde 13.




