Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften vom 27. Februar bis 1. März in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund versammelte sich die nationale Spitze der deutschen Leichtathletik, um ihre Titelträger in der Halle zu ermitteln. Drei Tage lang standen packende Wettkämpfe, persönliche Bestleistungen und emotionale Momente im Mittelpunkt – begleitet von Fernsehübertragungen und einer beeindruckenden Kulisse.
Mitten unter den besten Athletinnen und Athleten des Landes befand sich auch Jessy Marie Aschersleben vom SSV im 1846. Als einzige Starterin ihres Vereins stellte sie sich über 800 Meter der starken Konkurrenz – und feierte dabei ihr Debüt im Erwachsenenbereich bei nationalen Titelkämpfen.
Im dritten Halbfinale zeigte die junge Mittelstrecklerin ein couragiertes Rennen. In 2:13,2 Minuten belegte sie den siebten Platz. Mit dieser Zeit erzielte sie die zweitschnellste Zeit ihrer bisherigen Karriere. Für den Einzug ins Finale reichte es in dem hochklassig besetzten Feld zwar nicht, doch das Ergebnis unterstreicht ihr großes Potenzial.
Neben der sportlichen Leistung bleibt vor allem die Erfahrung in Erinnerung: Eine Meisterschaft auf höchstem nationalem Niveau, umgeben von bekannten Namen der deutschen Leichtathletik, professioneller Organisation und Fernsehkameras – all das hinterließ Eindruck. Sogar die ersten Autogrammwünsche durfte die Nachwuchsathletin entgegennehmen.
Thorben Dietz


