Da sich das Wetter dem strammen Zeitplan anpasste und sich der Regen erst eine halbe Stunde nach Ende des zweiten Wettkampftages einstellte, gab es fast nur zufriedene Gesichter. Für die SSV-Leichtathleten gab es zahlreiche Qualifikationen für die deutschen Meisterschaften Ende August in Hannover zu feiern. Herausragend dabei der Kreisrekord des 15-jährigen Lukas Gallmeier, der mit 5.304 Punkten die alte Neunkampf-Bestleistung um fast 150 Punkte steigern konnte. Besonders die Verbesserungen im Diskus- und Speerwerfen auf 44,78 bzw. 47,21 m trugen dazu bei. Zusammen mit Konrad Wäsler und Alexander Busse gab es auch in der Mannschaftswertung ein deutsches Spitzenergebnis. In der U20 verpasste William Kazibwe nach tollem Start über 100 m in 10,87 Sekunden durch einen „salto nullo“ im Hochsprung eine mögliche Norm für die U20-Weltmeisterschaften. Maximilian Schmidt und Benjamin Bosch kamen dagegen gut durch ihren Zehnkampf und sicherten sich mit 6.332 bzw. 6.160 Punkten die DM-Teilnahme. Das gelang auch dem U18-Team mit Nils Zeller, Julius Gräve und Noah Mack. Zeller erreichte dabei mit 6.205 Punkten das beste Ergebnis. Sicher dabei sein wird in Hannover auch das U20-Team der weiblichen Jugend mit Lina Straub, Hedi Schmidt und Mina Kölle. Straub kam mit tollen 39,20 m mit dem Speer auf 4.615 Punkte, Schmidt verpasste nach starken 14,34 Sekunden über die Hürden und 25,21 über 200 m ein besseres Ergebnis durch einen verpatzten Weitsprung. Auf die Mannschafts-Quali muss die weibliche U18 noch warten, hat aber mit Laura Schmidt, die 4.552 Punkte erreichte, schon mal eine Starterin sicher. Schließlich stockte Matilda Maier das DM-Kontingent der SG Dettingen auf, nachdem sich in der Vorwoche schon das U18-Team mit Collien Schmidt, Hanna Walter und Amelie Schäfer qualifiziert hatte. Maier gewann den U14-Siebenkampf mit tollen 3.554 Punkten.
Bei den Regionalmeisterschaften, die für die U14 und U16 ausgetragen wurden, gewann der SSV 46 sämtliche Mannschaftstitel und sicherte sich mehr als die Hälfte aller Einzeltitel. Ganz vorne lagen Lukas Gallmeier (Vier- und Neunkampf M15), Johanna Baierl (Vier- und Siebenkampf W15), Johannes Stahlhut (Vierkampf M14), Layra Schmitz (Block Sprint W13), Maja Kiefer (Block Wurf W13), Sophie von Normann (Block Sprint W12), Emilia Haasis (Block Lauf W12), Malco Calderini (Block Lauf M13), Vito Steck (Block Sprint M12) und Timothee Mbovua Ebang (Block Wurf M12).



