Nachdem die für Anfang Dezember letzten Jahres geplante Austragung der Ultra-Marathon-Weltmeisterschaften (50 km) in Neu-Dehli/Indien wegen einer Terror-Warnung abgesagt werden mussten, findet diese Veranstaltung an gleicher Stelle nun am 14. März statt.
So wird der Traum der für den SSV Ulm 1846 startenden Langstreckenspezialistin Verena Cerna doch noch wahr und sie kann zusammen mit den ebenfalls für das Team des Deutschen Leichtathletik-Verbandes nominierten Sylvie Müller, MTG Mannheim, Friederike Schoppe, LSG Goldener Grund Selters/TS und Florentine Henriette Beese, Hannover Athletics, am kommenden Mittwoch die Reise in die indische Hauptstadt antreten.
Qualifiziert hatte sich die Ulmerin voriges Jahr, als sie überraschend bei den Deutschen Ultra-Marathon-Meisterschaften knapp geschlagen Zweite wurde und die geforderte Norm mit ihrem Ergebnis von 3:23,01 Stunden klar unterbot.
Leicht wird es für das deutsche Damen-Quartett in Indien nicht werden, trifft es doch auf Läuferinnen aus insgesamt siebzehn Nationen, darunter die favorisierten Amerikanerinnen und Britinnen und – das wird die Sache nicht begünstigen - auf hohe Luftfeuchtigkeit sowie Temperaturen zwischen 28 und 30 Grad Celsius trotz der frühen Startzeit um 04:00 Uhr morgens.
Angesprochen auf die Chancen des deutschen Teams, bei dem drei Frauen in die Wertung kommen werden, meinte Verena Cerna:“ Top 8 wäre sehr gut, Top 5 wäre super, aber wir werden alles versuchen, um in der Endabrechnung noch ein Stückchen weiter vorne zu landen. Die Bedingungen sind für alle gleich. Wir geben unser Bestes.“
Wieland Pokorny pok


