Ohne unser sportliches Zuhause, die Jahnhalle, mussten wir in diesem Jahr unser bewährtes Ferienangebot in den ersten beiden Wochen der Sommerferien anpassen. Im Wengensaal bei der Wengenkirche in der Ulmer Stadtmitte haben wir zwar vorübergehend eine neue Heimat gefunden, aber dadurch ergaben sich zum Beispiel längere Wege zum Freibad und zur Gänswiese als bisher. Diesen Weg von der Stadtmitte an die Donau legten wir daher an drei Tagen jeweils einmal zu Fuß zurück, was überraschend schnell ging. Das galt sowohl in der ersten Woche mit Kindern aus der 1.-3. Klasse, aber auch in der zweiten Woche, in der die Kinder und Jugendlichen (ab der 3. Klasse) bereits älter sind. Beide Wochen waren wieder bis auf den letzten Platz ausgebucht.
Traditionell beginnen unsere beiden Ferienwochen montags mit einer Runde auf unserer Minigolfanlage. Gestärkt durch viel Pizza zum Mittagessen war der Weg ins Freibad an diesem Tag sehr kurz. Von Dienstag bis Donnerstag verbrachten wir den Vormittag im Wengensaal mit einem abwechslungsreichen Programm. In der ersten Woche tobten sich die 30 Kinder bei der Kids-Olympiade aus. Hier galt es vielfältig versiert zu sein. Kraft, Geschicklichkeit, Zielgenauigkeit, Balance, Teamfähigkeit und vieles mehr waren gefragt. Für jeden war etwas dabei, woran er besonders viel Spaß hatte.
Wie auch in der zweiten Ferienwoche, an der 32 Kinder teilnahmen, lernten alle Kinder das Maxboard fahren und konnten sich bei einem Tischkickerturnier, an der Tischtennisplatte oder – nur in der zweiten Woche – an der Dartscheibe duellieren. An den Nachmittagen nutzten wir nach dem leckeren Mittagessen der Firma Settele und dem Verdauungsspaziergang zum SSV-Gelände, das meist sehr warme Wetter, und sprangen in unser kühles Freibad oder tobten uns auf der Gänswiese bei Fußball, X-Ball, X-Net und vielen weiteren Sportarten und Spielen aus.
Beide Wochen endeten dann traditionell mit unserer Fahrradtour zum Sportgelände des FC Burlafingen, wo wir gemeinsam gegrillt haben. Auch dort gab es wieder viel Zeit für Fußball, Frisbee, Fandango-Kämpfe, Werwolf-Runden und den Spielplatz.
Wir freuen uns, dass sich die vergleichsweise aufwendige Planung im Vorfeld durch die Änderungen ausgezahlt hat und es allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wieder Spaß gemacht hat. So war es dann doch wie immer, auch wenn manches ohne die Jahnhalle anders war.

















