Springerinnen und Springer zwischen acht und 52 Jahren, kreative Einlagen vom Drei-Meter-Brett und am Ende die perfekte Wertung von 30 Punkten: Der 1. Ulmer Arschbomben-Contest powered by Sparkasse Ulm hat am Sonntag im Freibad des SSV Ulm 1846 e.V. seine Premiere gefeiert.
Schon vor dem offiziellen Start um 14 Uhr standen die ersten Springerinnen und Springer zur Anmeldung bereit. Danach gehörte das Drei-Meter-Brett für mehr als zwei Stunden dem Contest: klassische Arschbomben trafen auf Salti, Schrauben, Sprünge mit Anlauf, Kostüme und kleine Choreografien. Manche wollten vor allem die größtmögliche Wasserfontäne produzieren, andere setzten auf Technik oder einen Auftritt, der auch beim Publikum Eindruck hinterließ.
„Genau diese Mischung war Teil des Konzepts und genau diese Mischung haben wir uns für die Premiere gewünscht: Teilnehmende jeder Altersklasse, viel Spaß, kreative Sprünge und gleichzeitig echten Ehrgeiz. Das war vom ersten Sprung an zu spüren“, sagt Fabian Göggel, Geschäftsführer des SSV Ulm 1846 e.V.
Bewertet wurde jeder Versuch in den drei Kategorien Splash, Technik und Entertainment. Drei Sprünge standen in der Qualifikation zur Verfügung, der jeweils beste zählte. Dass das Format dabei weit über eine reine Spaßveranstaltung hinausging, zeigte sich spätestens an den Wertungen: Mehrere Teilnehmer kamen der Maximalpunktzahl von 30 bereits in der Quali sehr nahe.
Besonders stark präsentierte sich der zehnjährige Roland, der die Kategorie Kids männlich mit 29,5 Punkten gewann. Auch in der Kategorie Frauen wurde es im Finale sehr spannend: Linda Grieser gewann mit 28,5 Punkten nur einen halben Punkt vor Ellen Kungl.
Zum Höhepunkt entwickelte sich das Finale der Männer. Noch einmal wurde auf dem Drei-Meter-Brett alles versucht – mit unterschiedlichem Ausgang und entsprechend großen Reaktionen am Beckenrand. Am Ende gelang Max Reiner der perfekte Sprung: 30 von 30 möglichen Punkten bedeuteten die höchste Wertung des Tages. Fabian Harmuth folgte mit 29 Punkten, Pascal Popp mit 28,5 Punkten. Zwischen Platz eins und drei lagen damit lediglich 1,5 Punkte. Auch als Team wurde um Punkte gesprungen. Den Wanderpokal der erstmals ausgetragenen Team-Challenge sicherten sich die „Splash Brothers“ mit Pascal Popp, Fabian Harmuth und Mischa Kraster. Ihre drei besten Qualifikationsergebnisse ergaben zusammen 83,5 Punkte.
Für den SSV Ulm 1846 e.V. ging damit genau das Konzept auf, das hinter der Premiere stand: Ein niedrigschwelliger Wettbewerb, bei dem achtjährige Kids genauso ihren Platz fanden wie Erwachsene – und bei dem Spaß und Show den sportlichen Ehrgeiz keineswegs ausschlossen.
Insgesamt wurden am Veranstaltungstag rund 300 Freibadbesucherinnen und -besucher registriert, die die Premiere im Freibad verfolgt hatten. Und einer kam zum Schluss auch nicht trocken davon: Nach Siegerehrung und Finale musste schließlich auch Moderator des Contests, Stefano Poltronieri selbst noch ins Becken.







